Ein kleines Dorf in den französischen Pyrenäen. Es herrscht eisiger Winter. Arbeiter des örtlichen Wasserkraftwerkes machen bei der Bergfahrt auf 2000 Metern eine grauenvolle Entdeckung: einen auf brutale Weise verstümmelten Pferdekadaver.
Commandant Servaz wird auf den Fall angesetzt. Zunächst sieht alles nach einem perfiden Scherz aus. Doch am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Psychopathen Julian Hirtmann, der seit Jahren in der nahegelegenen psychiatrischen Anstalt sitzt, gefunden.
Die kürzlich eingestellte junge Psychologin Diane Berg und Commandant Servaz kommen dem Täter immer näher. Doch da geschieht erneut ein Mord und diesmal ist das Opfer kein Tier…
Bernard Minier versteht es von der ersten Seite an, den Leser zu fesseln. Die überzeugende Story - Schwarzer Schmetterling - lebt von der bedrückenden Atmosphäre des kleinen Dorfes und rundet das ganze durch die starken und interessanten Charaktere ab. Ein Buch, das einem den Schlaf raubt.
[empfohlen von Simone Pscherer, Edele Oberstdorf]